Blick vom Monte Baldo über den nördlichen Gardasee

Gardasee Wetter: Klima pro Monat, Wassertemperatur und Wind

Mildes Klima, Badewasser von Juni bis September und zwei verlässliche Winde: Was das Wetter am Gardasee im Jahresverlauf bedeutet, vor allem am Nordufer.

Foto: H. Zell, CC BY-SA 3.0

Von Redaktion HotelGardasee.com · Aktualisiert

Der Gardasee liegt am Südrand der Alpen, ist aber deutlich milder als das Umland. Das große Wasservolumen speichert Wärme und gleicht Temperaturen aus, sodass Olivenbäume und Zitronen am Ufer wachsen, während auf dem Monte Baldo noch Schnee liegt. Wie sich das Wetter anfühlt, hängt stark vom Ufer ab: Das Nordufer bei Riva und Torbole ist windiger und kühler, das flache Südufer wärmer und häufiger schwül.

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Diese Seite beschreibt typische Werte. Eine aktuelle Vorhersage ersetzt sie nicht; für Ihre Reisetage schauen Sie etwa eine Woche vorher in den Wetterdienst Ihrer Wahl.

Klima und Wasser im Jahresverlauf

Zeitraum Luft tagsüber Wasser Charakter
Dezember bis Februar ca. 5–9 °C ca. 8–10 °C kühl, am Südufer oft neblig, im Norden klare Tage
März ca. 12–14 °C ca. 10–11 °C Mandel- und Kirschblüte, wechselhaft
April ca. 18 °C 13–14 °C mild, einzelne Regentage
Mai ca. 22 °C 16–17 °C grün und frisch, Schauer möglich
Juni ca. 26 °C 20–22 °C Badesaison beginnt
Juli, August ca. 27–29 °C 22–24 °C heiß, Gewitter am späten Nachmittag
September ca. 25 °C 20–21 °C stabil, ruhiger
Oktober ca. 18–19 °C ca. 17–18 °C klare Tage, im Herbst mehr Regen
November ca. 11–13 °C ca. 13–14 °C feucht, viele Betriebe geschlossen

Die Werte sind gerundete langjährige Mittel und weichen je nach Quelle um ein bis zwei Grad ab. Eine ausführlichere Monatsübersicht steht bei der besten Reisezeit für den Gardasee.

Pelèr und Ora: die Winde am Nordufer

Zwei Windsysteme prägen den Tagesablauf zwischen Torbole, Riva del Garda und Malcesine:

  • Pelèr kommt in den frühen Morgenstunden aus Norden den See hinab und flaut meist bis zum Vormittag ab. Er ist ruhiger und eher für Segler und Frühaufsteher interessant.
  • Ora setzt mittags ein und weht aus Süden den See hinauf. Sie ist am Nachmittag am kräftigsten und macht den Norden zu einem der bekanntesten Surf- und Segelreviere Europas.

Wer ruhiges Wasser zum Schwimmen oder Paddeln möchte, geht morgens ins Wasser. Bei kräftiger Ora fahren Sie die Schifffahrt besser am Vormittag. Im Süden bei Sirmione und Peschiera sind die Winde schwächer.

Gewitter einplanen: Im Sommer entladen sich Hitzetage oft am späten Nachmittag. Legen Sie Seilbahn, Wanderungen und Bootsfahrten auf den Vormittag und halten Sie für Regentage Alternativen wie Aquarium, Altstadt oder einen Ausflug nach Verona bereit.

Beste Reisezeit je nach Aktivität

  • Baden: Juni bis September, am wärmsten im Juli und August.
  • Wandern: April, Mai, September und Oktober; Details bei Gardasee wandern.
  • Radfahren: April bis Juni sowie September und Oktober, wenn es nicht zu heiß ist.
  • Surfen und Segeln: Mai bis September, am Nordufer mit der Ora am Nachmittag.
  • Städtetouren und Ausflüge: Frühjahr und Herbst, wenn es in den Altstädten nicht drückend heiß ist.
  • Freizeitparks: Gardaland am besten außerhalb der Ferienspitzen.

Auf dem Wasser bei stabilem Wetter

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Häufige Fragen

Wie ist das Wetter am Gardasee im Sommer?

Im Juli und August liegen die Tageshöchstwerte meist bei 27 bis 30 Grad, das Wasser hat 22 bis 24 Grad. Gelegentlich ziehen am späten Nachmittag Gewitter auf, die oft schnell wieder vorüber sind.

Was ist der Pelèr und was ist die Ora?

Der Pelèr ist ein Wind, der morgens aus Norden den See hinabweht. Die Ora setzt am Mittag ein und weht aus Süden das Seebecken hinauf. Beide sind am Nordufer besonders gut zu spüren.

Wann ist das Wasser im Gardasee warm genug zum Baden?

Ab Juni, wenn das Wasser 20 bis 22 Grad erreicht. Am wärmsten ist es im Juli und August, im September bleibt es mit rund 20 Grad angenehm.

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